h-Moll-Messe: Solistenensemble

Am 25. November 2012 um 16 Uhr singt der Coburger Bachchor die große h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Dem Chor stehen dabei erstklassige Solisten und Instrumentalisten zur Seite:

Sopran 1: Marie Smolka

Die gebürtige Tschechin Marie Smolka studierte Gesang bei Prof. Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Frankfurt/M. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u.a. von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, ist Preisträgerin des Lenzewski Wettbewerbs und arbeitete außerdem auch mit Künstlerpersönlichkeiten wie Ingeborg Danz, Helen Donath und Klesie Kelly Moog. Seit Abschluss ihres Studiums wird die junge Sängerin künstlerisch und technisch von Prof.Rudolf Piernay betreut. Während ihres Studiums debütierte Marie Smolka als Euridice an der Oper Frankfurt in Monteverdis „L´Orfeo“. An den Opernhäusern in Heidelberg, Wiesbaden und Darmstadt übernahm sie die Rolle der Papagena in „Die Zauberflöte“ und in Saarbrücken war sie als Sand- und Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ zu erleben. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie am Landestheater Coburg engagiert, in der sie als Norina in („Don Pasquale“) begeistern konnte, weitere Partien übernahm sie u.a. in „Iphigenie auf Tauris“, „Eine Nacht in Venedig“, „Die Maske in Blau“, „Die Verkaufte Braut“ und „Die Chinesische Nachtigall“. 2012/13 wird sie u.a. als Almirena (Rinaldo), Zerlina (Don Giovanni) und Sally Smith (Me and My Girl) zu sehen sein.

 Sopran 2: Nele Gramß

stammt aus musikbegeistertem Elternhaus und spielte als Kind mehrere Instrumente. Nachdem sie das erste Staatsexamen in Schulmusik abgelegt hatte, studierte sie Gesang und Gesangspädagogik.
Seit 20 Jahren ist sie als freiberufliche Sängerin unterwegs. Die Sopranistin ist mit dem unterschiedlichsten Repertoire vertraut, singt aber überwiegend Musik, die eher früher komponiert wurde, immer im Bemühen um Authentizität und die Kenntnis der historischen Aufführungspraxis – mit heutigen Stimmbändern Musik von anno dazumal. Neben Auftritten in eigener Regie gastiert sie bei den unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern (Kölner Kammerchor, Cantus Cölln, Los Otros, Rheinische Kantorei, Salzburger Hofmusik).
Sie ist nicht nur in live-Auftritten zu sehen und zu hören: aus der fruchtbringenden Zusammenarbeit mit geschätzten Kollegen entstanden auch zahlreiche Aufnahmen. Als Sängerin des Gesualdo Consorts Amsterdam war sie beispielsweise an der Gesamtaufnahme des Sweelinck’schen Vokalwerks beteiligt, die in den Niederlanden für Furore gesorgt hat und in der internationalen Edition noch erscheinen wird. Vor 20 Jahren war sie treibende Kraft für die Gründung von Movimento, das im Advent 2010 in der Morizkirche auftrat. In Kürze bringt dieses Ensemble eine CD zum 400sten Geburtstag von Andreas Hammerschmidt heraus.
Im Jahr 2011 begann Nele Gramß zusammen mit Günter Mark die Veranstaltungsreihe Elsa 47 in den Räumen des eigenen Bauernhofs. Mehr…

 

Alt: Désirée Suzanne Arnet

1982 in Solothurn (CH) geboren, beginnt ihre musikalische Ausbildung im Alter von acht Jahren auf dem Klavier, mit fünfzehn folgt der erste Gesangsunterricht. Sie wird Teil des Extrachores des Stadttheaters Bern, des Schweizer Jugendchores und diverser projektorientierter Ensembles. 2005 beginnt sie ihr Gesangstudium bei Prof. Liliane Zürcher an der Hochschule für Musik in Luzern, welches sie 2008 mit dem „Bachelor of Arts in Music“ abschliesst. Es folgen Aufbaustudien an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. Dorothea Wirtz. Neben dem Studium tritt sie in der ganzen Schweiz als Konzertsängerin auf und ist zudem als Gast am Theater in Freiburg im Breisgau engagiert. Meisterkurse bei Margreet Honig, Klesie Kelly und Helmut Deutsch ergänzen ihre Ausbildung. 2010 ist Désirée S. Arnet Preisträgerin beim  Gesangswettbewerb des Migros Kulturprozent. Sie schliesst ihr Studium in Gesangspädagogik und künstlerischer Ausbildung im Sommer 2012 ab.

 

Tenor: Roman Payer

Der in Wien geborene Roman Payer wurde bereits mit acht Jahren Mitglied und später Sopransolist der Wiener Sängerknaben. Er schloss sowohl sein Sologesangs- als auch sein Opernstudium am Konservatorium der Stadt Wien (Prof. Helga Wagner, Prof. Lucia Meschwitz) mit Auszeichnung ab.
Bereits während des Studiums wirkte Roman Payer als vielgefragter junger Sänger bei Opernproduktionen im In- und Ausland mit. Unter seinen zahlreichen Engagements sind vor allem folgende hervorzuheben: Ludwigsburger Schlossfestspiele, Theater am Strasstnoi Bulvar/Moskau, Operettenfestspiele Bad Hall, Kinderoper der Wiener Staatsoper.
Von 2007 bis 2010 war er festes Mitglied am Theater Augsburg und seit September 2010 ist er als lyrischer Tenor am Theater Coburg engagiert.
Zu seinen Rollen zählen zum Beispiel Tamino (Zauberflöte), Almaviva (Barbiere),  Pylade  (Iphigenie en Tauride), Ernesto (Don Pasquale), Caramello (Nacht in Venedig), Dr. Siedler (Im weißen Rössl).
Seine umfangreiche Tätigkeit als Lied- und Konzertsänger führten Roman Payer auch in den Großen Musikvereinssaal/Wien, das Wiener Konzerthaus und das Konzerthaus am Gendarmenmarkt/Berlin. Sein Repertoire umfasst unter anderem J.S.Bach: Weihnachtoratorium, G.F.Händel: Messias, J.Haydn: Schöpfung, L.v.Beethoven: IX. Sinfonie. Mit dem Coburger Bachchor sang er im Jahr 2011 das Requiem von Franz von Suppé und das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Bass: Felix Rathgeber

Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Felix Rathgeber im Windsbacher Knabenchor.
Er studierte Gesang bei Martin Hummel an der Musikhochschule Würzburg und nahm an Meisterkursen bei Helen Donath, Margreet Honig, Rudolf Piernay und Michael Volle teil. Zur Zeit wird er von Hans-Christoph Begemann betreut. Er ist Preisträger beim Armin-Knab-Liedwettbewerb 2006 sowie 2010 Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, Bayreuth.
Zu seinem solistischen Repertoire gehören fast alle gängigen Werke der Kirchenmusik, die er mit Dirigenten wie Frieder Bernius, Ralf Otto, Michael Schneider und Jörg Straube und mit Orchestern wie „La Banda“ Augsburg, „L‘arpa festante“ München, „La stagione“ Frankfurt und dem Barockorchester Stuttgart, sowie den Heidelberger Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern und dem „Orchestra Ensemble Kanazawa“ sang. So führten ihn Konzerte nach ganz Deutschland, Österreich, in die Schweiz und nach Spanien. Im Herbst 2009 war er mit Bachs Weihnachtsoratorium in Peking und mit zeitgenössischer Musik in Kanazawa, Japan, zu hören.
Im Bereich Oper konnte er sich bereits im Studium in Produktionen an der Opernschule der Musikhochschule Würzburg ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne, von Telemann bis Strawinsky, erarbeiten. Erste Opernengagements führten ihn ans Mainfrankentheater und zum Mozartfest Würzburg, an die Junge Oper Schloss Weikersheim und zu den Opernfestspielen Heidenheim. In der Spielzeit 2010/11 übernahm er den King Frost in H.Purcells „King Arthur“ am Theater Augsburg. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Mehr…

 Main-Barockorchester Frankfurt

Das Main-Barockorchester Frankfurt ist spezialisiert auf die Interpretation alter Musik mit Originalinstrumenten. Historisch informiertes Spiel in unverkrampfter Herangehensweise kennzeichnet den Stil des Ensembles.
„Nicht nur die Musik, sondern auch die Interpretation lässt aufhorchen, denn das Main-Barockorchester präsentiert eine höchst willkommene Alternative zu dem übertrieben lauten, krachenden Stil, in dem sich andere Ensembles derzeit zu übertreffen trachten. (Es) wird zwar auch mit Temperament und Leidenschaft gespielt, doch passiert dies nie auf Kosten der inneren Ruhe oder der klaren, entspannten Gesten. Hier schwingen die Phrasen noch organisch aus, hier nimmt man sich auch für Pausen die nötige Zeit.“ Matthias Hengelbrock, Fono Forum
Das Orchester präsentiert in seinen beiden Konzertreihen in Gießen und Frankfurt schon seit über zehn Jahren abwechslungsreiche Programme. Resultierend aus dieser Arbeit haben sich regelmäßige Engagements bei renommierten Festspielen ergeben. Dazu zählen die Regensburger Tage für Alte Musik, der Hohenloher Kultursommer, die Faschtage Zerbst und die Reihe „Musica Antiqua“ vom Studio Franken des Bayerischen Rundfunks.
Die Aufnahmen des Main-Barockorchesters werden in der internationalen Fachpresse hoch gelobt (Fono Forum, Concerto, Diapason, BR, RBB, Dänisches Radio, ORF) und haben zum heutigen Renommee des Orchesters beigetragen. Mit dem Coburger Bachchor verbindet das Orchester eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. Mehr…

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