Florian Wilkes

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Dr. Florian Wilkes arbeitet als Konzertorganist auf nationaler und internationaler Ebene. Der A-Kirchenmusiker studierte am Bamberger Dom und an der Hochschule der Künste Berlin. Die erste feste Anstellung als Organist erhielt er mit siebzehn Jahren in der Paulus-Kirche in Schwerte/Ruhr. Heute ist er Organist an der Berliner St. Hedwigs -Kathedrale.

2006 spielte Florian Wilkes an der Kaiserlichen Universität Komaba zu Tokyo. 2007 führten ihn Konzertreisen unter anderem nach Finnland und Österreich. In 2008 ließ er sich in Dänemark, Schweden, Schottland und der Schweiz hören. In 2009 gab er ein Dutzend Konzerte im Nachbarland Polen, u.a. aus Anlass der deutsch-polnischen Versöhnungsfeiern. Außerdem gastierte er in den Niederlanden und an der Königlichen Holmenskirke in Kopenhagen. In Aberdeen spielte er Reubkes 94. Psalm und in 2010 spielt er im Audimax der Ruhruni Bochum ein Konzert mit allen sechs Orgelsonaten von Mendelssohn. In 2010 konzertierte er unter anderem in Washington, National Shrine, auf der Compenius-Orgel des Königlichen Schlosses zu Frederiksborg, in der Leonhardtskirche zu Basel (Andreas Silbermann rekonstr.), auf Zacharias Hildebrandt Meisterwerk in Langhennersdorf/Oberschöna (Erzgebirge), beim Internationalen Orgelfest in Breslau und in Schottland (die drei großen Orgelwerke von Franz Liszt). In 2011 wurde er zur Internationalen Konzertorganistenreihe nach Washington D.C., National Cathedral und in Engels Domkirche zu Helsinki eingeladen, um dort Franz Liszt und Johannes Brahms zu interpretieren. In 2012 gab er Gastspiele in St. John the Divine, NYC, erneut in National Shrine, W.D.C., in der Klosterkirke zu Sorø und auf der ältesten spielbaren Orgel zu Sion im Wallis, 1435. In 2013 wurde er nach London auf die großen Orgeln der St. Paul’s Cathedral eingeladen und erweiterte sein instrumentales Spektrum mit Programmen für Harmonium (Kunstharmonium Karg-Elert, César Franck, Léon Boëllmann) und für Cembalo (Bach, WTK I und II). In 2014 spielte er u.a. in der Kathedrale von Hartford, Connecticut und machte 2015 eine Japantournée nach Sendai, Nagoya, Osaka und Tokyo. In Freiburg spielte er die vier Münsterorgeln.

Florian Wilkes wurde gefördert durch die Goethe-Institute Osaka und Paris, den Deutschen Musikrat und die Gotthard-Schierse-Stiftung. Seine Einspielung von Dvoràks 9. Symphonie auf der großen Sauer-Orgel des Berliner Domes wurde vom Berliner „Tagesspiegel“ im internationalen Vergleich zu den besten CDs des Jahres gerechnet. Insbesondere Florian Wilkes’ Umgang mit historischen Orgeln von Silbermann bis Sauer wird von der Fachwelt und der Presse als hervorragend aufgefasst. Für Meisterklassen (z.B. über das gesamte Frühwerk Messiaens) wird er von Hochschulen ins Ausland geladen und gibt Orgelkurse im Inland (dt. Romantik). Mehr als ein Dutzend CDs bezeugen die Stärken seiner musikalischen Interpretationen, wie sie in Konzertkritiken immer wieder genannt werden: „Glasklare, technische Brillanz, klug disponierende Gestaltungskraft, natürliche Musikalität und ungewöhnlich entspannte Formsouveränität“.

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