Solisten am Karfreitag

Die Schweizer Sopranistin Nathalie de Montmollin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Erika Bill Geiger am Konservatorium in Lausanne wo sie das Gesangslehrdiplom erhielt. Im Anschluss wurde sie als Mitglied des Opernstudios Biel engagiert und darauf an der Opéra de Lyon Mitglied des Atelier Lyrique. Sie schloss ihre Ausbildung in der Gesangsklasse von Prof. Ingrid Figur an der Hochschule der Künste in Berlin mit Diplom ab.
In der Folge wurde Nathalie de Montmollin Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Münster, wo sie große Aufmerksamkeit in ihren Rollendebüts als Cleopatra (G. F. Händel), Fiordiligi und Konstanze (W.A. Mozart) erregte. Sie war Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen und dort als Agathe (C.M. von Weber), Gräfin Mariza (E. Kálmán), 1. Dame (W.A. Mozart) und Angèle Didier (F. Lehár) zu erleben. In der Spielzeit 2011/12 war sie Ensemblemitglied des Mainfrankentheaters Würzburg und dort als Inès (J. Meyerbeer), Baronin Freimann (A. Lorzing) und Euridice (C.W. Gluck) zu hören. Nathalie de Montmollin gastierte unter anderem am Staatstheater Braunschweig, dem Staatstheater Darmstadt, dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater und dem Theater für Niedersachsen.
In Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Holland und Polen gibt sie regelmäßig Liederabende und Konzerte. Ihr Konzertrepertoire reicht von der Alten Musik bis in die Moderne (u.a. Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Verdi, Dvorák, Elgar, Debussy, Poulenc,). Sie konzertierte in der Philharmonie Berlin, Köln und Haarlem, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, der New Szczecin Philharmonic Concert Hall und der Hamburger Laeiszhalle mit renommierten Orchestern wie den Hamburger, Berliner, Göttinger und Bochumer Symphonikern, mit den Lübecker Philharmonikern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Orchestre de la Suisse Romande.

Die Mezzosopranistin Stefanie Schmitt wurde in St. Wendel/Saarland geboren und wuchs im Hunsrück auf. Im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Klavierspielen, sieben Jahre später kam die Orgel als Zweitinstrument, später eine Chorleiterausbildung hinzu. Mit achtzehn Jahren begann sie Ihre Gesangsausbildung bei Brigitta Seidler-Winkler, in deren Gesangsensemble „Immesheimer Vokalisten“ sie Mitglied war.
2000 verschlug sie Ihr Kirchenmusikstudium nach Köln, 2002 folgte dann das Gesangsstudium bei Prof. Mechthild Georg und zuletzt Prof. Arthur Janzen, das sie im Sommer 2007 mit ihrem Diplom an der Musikhochschule Köln abschloss. In Kerpen, Rheinland füllte sie bis 2008 eine hauptamtliche Kirchenmusikerstelle aus, in der sie als Kinder- und Kirchenchorleiterin und als Organistin tätig war. Neben Opernproduktionen u. a. als Mitglied der Kammeroper Köln ist sie als Solistin bei Oratorien und Liederabenden zu hören. Zahlreiche Projekte, Konzerte und Konzertreisen u.a. mit dem WDR Rundfunkchor unter der Leitung von Rupert Huber und dem Kölner Kammerchor unter der Leitung von Peter Neumann erweiterten ihr umfangreiches Oratorien- und Konzertrepertoire von Renaissance bis zur Neuen Musik .
Seit der Spielzeit 2008/2009 singt Stefanie Schmitt als Altistin am Landestheater Coburg. Mit dem Coburger Bachchor verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit.

Der Tenor Dirk Mestmacher studierte Schauspiel an der Stage School Hamburg und Musicalgesang am Tanz- und Gesangsstudio „Theater an der Wien“ bevor er eine klassische Gesangsausbildung absolvierte.
Er ist Preisträger verschiedener Musicalwettbewerbe, u.a. 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin, und gastierte an der Wiener Volksoper, der Hamburger Staatsoper (Opera Stabile), dem Staatstheater Karlsruhe, dem Staatstheater Braunschweig, der Staatsoperette Dresden, der Aalto-Oper Essen, sowie in Dortmund, Bonn, Kiel, Gelsenkirchen und Fürth.
Festengagements führten ihn an die Theater Detmold, Pforzheim und Bielefeld, die Musikalische Komödie Leipzig und aktuell an das Landestheater Coburg. Dort gehört er seit der Saison 2014/15 zum festen Ensemble und ist sehr erfolgreich in den verschiedensten Rollen zu erleben, vom „Professor Higgins“ in My fair Lady bis zur „Knusperhexe“ in Hänsel und Gretel.
Sein kirchenmusikalisches Repertoire umfasst etliche Bachkantaten, sowie auch der Evangelisten und des Tenors in Bachs Weihnachtsoratorium, der Johannes- und Matthäuspassion, außerdem diverse andere Oratorien und Passionen wie von Fasch, Graun, Händel, Herzogenberg, Janácek, Keiser, das Weihnachtsoratorium von Saint-Saëns bis hin zur Messa di Gloria von Puccini oder des Uriels in der Schöpfung von Haydn.

Der Bass Michael Lion studierte zunächst Dirigieren und Klavier in Nürnberg, bevor er sich auf Anraten seiner späteren Lehrerin Monique Herreman entschloss, seine Stimme professionell ausbilden zu lassen. Die ersten Studienjahre verbrachte er in der Frankenmetropole, später wechselte er zu Emmi Lisken-Seiltgen nach Ingolstadt.
Während der Ausbildung zum Opern- und Konzertsänger arbeitete Michael Lion als Dirigent, Klavierlehrer, Klavierbegleiter oder auch als Bandmusiker. Hier überzeugte er am E-Bass ebenso wie am Saxophon. Außerdem betrieb er ein mobiles Studio für Tonaufnahmen in den Bereichen Kammer-, Orchester-, Oper- und Chormusik.
Für die ersten Engagements als Gesangssolist zog es ihn wieder nach Nürnberg. Hier debütierte er als Erster Soldat in Richard Strauss’ „Salome”, später interpretierte er die Rolle des Marches in „La Traviata” und den Meister Ortel in den Meistersingern von Nürnberg. Als Chorist ging er dann an die Oper Chemnitz. 2002 wechselte er als Solist an das Städtebundtheater Hof, wo er 5 Spielzeiten im Festengagement war.
Im Juli 2007 gastierte er als Dr. Bartolo in Rossinis Il Barbiere di Siviglia an der „Lyric Opera Singapore.“
Seit der Spielzeit 2008/09 gehört Michael Lion fest zum Ensemble des Landestheaters Coburg. Hier hat er zahlreiche große Rollen seines Fachs gesungen. U.A. Don Pasquale, Fasolt, König Heinrich, Ochs auf Lerchenau und Gurnemanz im Wagners Parsifal. In dieser Spielzeit ist er unter anderem zu hören als Dr. Bartolo in „Die Hochzeit des Figaro“, als Il Barone Scarpia in „Tosca“ und als Don Magnifico in „La Cenerentola“.

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